Schulungen

In unse­rer Pra­xis wer­den Schu­lun­gen zu beson­de­ren Krank­hei­ten in Klein­grup­pen durch­ge­führt. Die­se Krank­hei­ten umfas­sen den Blut­hoch­druck (Arte­ri­el­le Hyper­to­nie), die Chro­ni­sche Bron­chi­tis (COPD), Lun­gen­asth­ma (Asth­ma bron­chia­le) die Zucker­krank­heit (Dia­be­tes mel­li­tus Typ II) sowie Mar­cu­m­ar­schu­lun­gen . Durch das inten­si­ve Ken­nen­ler­nen der – oft unver­ständ­li­chen und ver­wir­ren­den – Krank­heits­bil­der, sowie das Erken­nen des eige­nen Ver­hal­tens und das Umge­hen damit kön­nen in der Regel bes­se­re Wer­te, ein bes­se­res Befin­den erreicht und Fol­ge­schä­den weit­ge­hend ver­mie­den wer­den. Außer­dem kann man die Lebens­qua­li­tät stei­gern und senkt deut­lich die Fol­ge­kos­ten.

Soll­ten wir Ihr Inter­es­se geweckt haben, so spre­chen Sie uns bit­te an

Diabetes mellitus

Nur ein gut aus­ge­bil­de­ter Dia­be­ti­ker ist in der Lage, sei­ne Behand­lung aktiv mit zu tra­gen. Schu­lun­gen sind daher ein unver­zicht­ba­rer Teil der The­ra­pie. Je mehr Wis­sen der Dia­be­ti­ker über sei­ne Krank­heit gewinnt, des­to zuver­sicht­li­cher wird er, sei­ne Krank­heit zu beherr­schen — und nicht von ihr beherrscht zu wer­den. Geschul­te Dia­be­ti­ker haben weni­ger Stoff­wech­sel­ent­glei­sun­gen und einen bes­se­ren HbA1c-Wert (Blut­zu­cker­lang­zeit­wert). Sie gera­ten sel­te­ner in Unter­zu­cke­run­gen, haben weni­ger Krank­heits­ta­ge im Arbeits­le­ben und bekom­men sel­te­ner und spä­ter dia­be­ti­sche Fol­ge­er­kran­kun­gen. Wich­tig ist, dass die Schu­lun­gen the­ra­pie­ziel­ori­en­tiert in einer struk­tu­rier­ten Form ablau­fen, gemäß den Richt­li­ni­en der Deut­schen Dia­be­tes-Gesell­schaft. Wir legen gros­sen Wert dar­auf, dass die Schu­lung ein wesent­li­cher Bestand­teil der Dia­be­tes­be­hand­lung ist und sehen in der akti­ven Ein­bin­dung der Schu­lung in das The­ra­pie­kon­zept ein wesent­li­ches Kri­te­ri­um für den Erfolg .
Ihre Kran­ken­kas­se trägt die Kos­ten der Schu­lung.

Schulung für Typ 2 Diabetiker (mit und ohne Insulin)

Zeit­be­darf: 4 Unter­richts­ein­hei­ten á 90 Minu­ten

Inhal­te:

  • Was ist Dia­be­tes mel­li­tus?
  • Selbst­kon­trol­le: Mög­lich­kei­ten und Feh­ler­quel­len
  • Behand­lung des Typ 2 Dia­be­tes mel­li­tus — Tablet­ten
  • Grund­la­gen der Ernäh­rung
  • Ernäh­rung bei Dia­be­tes mellitus/ Prak­ti­sche Übun­gen zur Dia­be­tes­kost — Kalo­rien­be­wuss­tes Kochen, Ein­kauf — Tips für Dia­be­ti­ker
  • Insu­lin Herkunft/ Wir­kung, Tips zur Injek­ti­on
  • Unter­zu­cker — Hypo­gly­kämie
  • Medi­ka­men­ten- und Insu­lin­do­sis­an­pas­sung bei kör­per­li­cher Akti­vi­tät und im All­tag
  • Soziales/ Reisen/ All­tag
  • Fol­ge­er­kran­kun­gen bei Dia­be­tes, Vor­beu­gung und Behand­lung
  • Tips zur rich­ti­gen Fuß­pfle­ge
  • Fuß­gym­nas­tik

Asthma und COPD

In unse­rer Pra­xis wer­den Asth­ma­schu­lun­gen für Erwach­se­ne nach NASA und Schu­lun­gen für Pati­en­ten mit COPD nach COBRA durch­ge­führt. Die Schu­lun­gen fin­den in Klein­grup­pen zu 6 Per­so­nen ein­mal im Monat statt und bestehen aus 2 Nach­mit­ta­gen zu je 3 Stun­den. Anmel­dun­gen wer­den per­sön­lich und tele­fo­nisch in der Pra­xis ent­ge­gen genom­men.
Die Kran­ken­kas­se trägt die Kos­ten der Schu­lung.

Schulung für Asthma-Patienten

Zeit­be­darf: 6 Unter­richts­ein­hei­ten

Inhal­te:

  • Was ist Asth­ma?
  • All­er­gien
  • Selbst­kon­trol­le der Erkran­kung
  • Rich­tig inha­lie­ren
  • Der medi­ka­men­tö­se Stu­fen­plan
  • Dosis­an­pas­sung, Selbst­ma­nage­ment
  • Kör­per­li­che Akti­vi­tät und Atem­the­ra­pie
  • Asth­ma und Rau­chen
  • Bron­cho­pul­mo­na­le Infek­ti­on
  • Asth­ma­an­fall

Schulung für COPD-Patienten

Zeit­be­darf: 6 Unter­richts­ein­hei­ten

Inhal­te:

  • Was ist COPD?
  • Rau­chen
  • Selbst­kon­trol­le der Erkran­kung
  • Rich­tig inha­lie­ren
  • Der medi­ka­men­tö­se Stu­fen­plan
  • Dosis­an­pas­sung, Selbst­ma­nage­ment
  • Kör­per­li­che Akti­vi­tät und Atem­the­ra­pie, Lun­gen­sport
  • Bron­cho­pul­mo­na­le Infek­tio­nen
  • Exazer­ba­tio­nen

Hypertonie

Hoher Blut­druck (Hyper­to­nie ) äußert sich nur in beson­ders extre­men Fäl­len durch unan­ge­neh­me Beschwer­den. In der Regel ist es sogar umge­kehrt: häu­fig ver­leiht der erhöh­te Blut­druck sogar viel Ener­gie und Antrieb und wird als eher ange­nehm emp­fun­den. Genau das macht ihn aber gefähr­lich. Erhöh­ter Blut­druck ver­mehrt in hohem Maße das Risi­ko für töd­li­che Erkran­kun­gen wie Herz­in­farkt und Schlag­an­fall. Haben sie zusätz­lich Dia­be­tes, Über­ge­wicht oder erhöh­te Cho­le­ste­rin­wer­te, so steigt ihr Risi­ko für die­se gefähr­li­chen Krank­hei­ten noch zusätz­lich an. Die Kran­ken­kas­se trägt die Kos­ten der Schu­lung im Rah­men des DMP KHK und Dia­be­tes mel­li­tus.

Schulung für Hypertonie-Patienten

Zeit­be­darf: 6 Unter­richts­ein­hei­ten

Inhal­te:

  • War­um ist ein erhöh­ter Blut­druck ein Pro­blem?
  • Wel­che Blut­druck­wer­te sind „nor­mal“?
  • Blut­hoch­druck – ein neu­er Teil ihres Lebens
  • Die Selbst­mes­sung des Blut­drucks
  • Es liegt in ihrer Hand: Wege zum Ziel­blut­druck
  • So wird ihr Spei­se­plan gesund und lecker
  • Medi­ka­men­te gegen Blut­hoch­druck